CD

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CD ist die Abkürzung für Compact Disc. Die CD wurde von den Firmen Philips, PolyGram und Bayer als Nachfolger der Schallplatte entwickelt und 1982 in den Markt eingeführt.

Neben der Speicherung digitaler Musikdaten ist die CD ebenfalls dazu geeignet, andere digitale Daten, wie zum Beispiel Videos oder beliebige Computerdateien, zu speichern. Auf Audio-CDs werden die Daten in der im „Red Book“-Standard definierten Form abgelegt, sonstige Daten werden in der im „Yellow Book“-Standard festgelegten Form gespeichert. CDs, die dem „Red Book“-Standard entsprechen, dürfen das „Compact Disc Digital Audio“-Logo tragen. CDs, die dem „Yellow Book“-Standard folgen, heißen CD-ROM.

Die Schallplatte wurde im Laufe der 1980er Jahre von der CD abgelöst. Mit dem Aufkommen von auch für Privatpersonen bezahlbaren CD-Brennern und CD-Rs (beschreibbare CDs) Mitte der 1990er Jahre, wurde die CD zu einem beliebten Medium für die dauerhafte Speicherung von Computerdaten und wurde erst ab dem Ende des Jahrzehnts langsam von der DVD abgelöst. Außerdem wurde es mit brennbaren CDs für jederman möglich, digitale Kopien von CDs zu erstellen, was von der Musikindustrie als Hauptgrund für die seitdem zurückgehenden Verkaufszahlen von CDs angesehen wird.

Bei DJs waren und sind CDs weniger hoch angesehen als Vinyl-Platten, da sie die Musik lediglich in gesampelter Form enthalten und daher angeblich einen schlechteren Klang haben, als eine analoge Aufnahme auf einer Schallplatte. Obwohl mittlerweile auch CD-Player existieren, mit denen DJ-Techniken wie zum Beispiel das Scratchen nachgeahmt werden können, stellt das DJing eine Niesche dar, in der sich Schallplatten behaupten und die CD sich nicht durchsetzen konnte.